Welche Druckerart kaufen?

Derzeit gibt es sowohl bei den Tintenstrahldruckern als auch bei den Laserdruckern viele aktuelle Modelle. Welches von beiden Systemen für den Anwender besser geeignet ist, kommt auf die Häufigkeit der Verwendung und die Anforderungen an die Druckqualität an. Daher sollte sich jeder vor der Anschaffung mit den Vor-und Nachteilen beschäftigen, die beide Gerätearten haben.

Die nach dem Kauf anschließenden Druck- und Wartungskosten gewinnen immer mehr an Bedeutung. Hierdurch kommen speziell die Farblaserdrucker immer mehr in Mode und gewinnen an Marktanteilen. Der Käufer hat die Wahl zwischen den schnellen Laserdruckern mit ihrer Duplex-Einheit oder den gängigen Tintenstrahldruckern, welche oft als Multifunktionsgerät daher kommen.

Vor- und Nachteile der Tintenstrahldrucker

Positives
  • gute Fotoergebnisse
  • Auch geeignet zum DVD´s bedrucken
  • Meist kleiner und geräuschärmer als Laserdrucker
  • Einfache und damit preiswerte Wartung
  • Ideal für private Haushalte oder Kleinunternehmen

Negatives
  • Langsame ausdrucke
  • Kleine Papierfächer
  • Höhere Druckkosten

Diese Art des Druckens hat sich in den letzten Jahren nur wenig verändert, wenn die Geräte auch wesentlich schneller wurden. Nach wie vor sind Tintenstrahldrucker in der Anschaffung recht günstig und bieten oftmals noch weitere Funktionen wie Faxen, Scannen und Kopieren. Die Druckqualität von Fotodrucken ist den Laserdruckern immer noch voraus. Wenn nicht regelmäßig gedruckt wird, sollte man sich nicht wundern, wenn beim nächsten Druck Streifen oder verblasste Farben auftauchen. Die Tinte trocknen nach einer gewissen Zeit ein.

Positives
  • Gestochen scharfes Schriftbild
  • Schnelle Druckgeschwindigkeit
  • Sehr haltbare Ausdrucke
  • Großes Papierfach
  • Zuverlässig und langlebig

Negatives
  • Schlechtere Qualität bei Fotoausdrucken
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Farbausdrucke sind recht teuer

Bei Laserdruckern wird zwischen schwarz-weiß-Geräten und Farblaserdruckern unterschieden. Ein besonderes Merkmal ist die schnelle Druckgeschwindigkeit. Durch das drucken der Dokumente an einem Stück, schafft ein Laserdrucker einen höheren Durchsatz als ein Tintenstrahldrucker, der Zeile für Zeile druckt. Im Gegensatz zu ausdrucken mit Tinte sind die Ausdrucke mit dem Toner langlebiger, was ideal für den Druck von wichtigen Dokumenten ist. Die Farbe wird quasi auf das Blatt gebrannt. Hierdurch sind die Dokumente besonders resistent gegen Sonneneinstrahlung oder Spritzwasser. Wirtschaftlich gesehen eignen sich Laserdrucker durch die niedrigen Druckkosten besonders gut für Büroeinsätze mit großem Druckvolumen. Da die Toner nicht austrocken, kann der Drucker auch mehrere Monate ohne Verwendung, Ausdrucke in hoher Qualität liefern.

Für beide Druckerarten gilt: Der Preisvergleich sollte die Kosten pro gedruckter Seite enthalten, und sich nicht nur auf Tintenpatronen oder Toner beziehen, da deren Ergiebigkeit sehr verschieden sind. Kommt man auf 2-4 Cent für einen farbigen Ausdruck in A4-Größe, so ist das ein durchschnittlicher Preis.

Prinzipiell zu empfehlen sind Modelle mit getrennten Druckkopf und Tintentank sowie mit Tintentanks, welche die Farben getrennt aufbewahren, wobei diese dadurch einzeln austauschbar sind. Somit wird keine Tinte verschwendet.

Fazit zu den Druckerarten

Für den privaten Gebrauch oder kleinere Unternehmen ist der Tintenstrahldrucker wohl nach wie vor der bessere Partner für das Büro. Bei größerem Druckvolumen sollte man dann doch eher zu einem Laserdrucker greifen. Möchte man hierbei noch zusätzlich die Möglichkeit haben mit Farbe zu drucken, sollte man zum Farblaserdrucker greifen.